HTML ändern · Anleitung
HTML-Kommentar einfügen — und was nicht hineingehört
Kurz gesagt: Ein Kommentar steht zwischen
<!-- und -->. Er erscheint nicht auf der Seite,
ist aber im Quelltext für jeden lesbar. Deshalb gilt: Notizen ja,
Vertrauliches nie.
Die Schreibweise
<!-- Das ist ein Kommentar -->
<!--
Über mehrere Zeilen
geht es auch.
-->
Wofür Kommentare im Alltag nützlich sind
Für eine Seite, die du selbst pflegst, lohnen sich genau drei Arten von Kommentaren:
1. Abschnitte markieren
<!-- ===== Preise ===== -->
<section id="preise"> … </section>
<!-- ===== Häufige Fragen ===== -->
<section id="faq"> … </section>
Bei einer Landingpage mit 800 Zeilen Code ist das der Unterschied zwischen
„ich finde die Stelle" und „ich scrolle fünf Minuten". Wenn du den Preis ändern
willst, suchst du nach Preise statt nach 49.
2. Notieren, warum etwas so ist
<!-- Höhe fest gesetzt, weil das Bild sonst beim Laden springt -->
<img src="held.jpg" alt="…" width="1600" height="900">
Das ist der wertvollste Kommentar-Typ: nicht was der Code macht — das steht ja da —, sondern warum. In drei Monaten weißt du es nicht mehr.
3. Code vorübergehend stilllegen
<!-- Aktion ist vorbei, im Dezember wieder einblenden
<div class="banner">
Nur diese Woche: 20 % Rabatt
</div>
-->
Das nennt man „auskommentieren". Der Block bleibt in der Datei, erscheint aber nicht auf der Seite — praktisch für saisonale Hinweise, die wiederkommen.
Vorsicht bei Bildern und Videos in auskommentierten Blöcken: Browser laden sie in der Regel nicht mehr, aber verlass dich nicht darauf. Wenn ein großer Block dauerhaft weg soll, lösche ihn und bewahre stattdessen eine Kopie der alten Datei auf.
Der wichtigste Punkt: Kommentare sind nicht privat
Ein Kommentar erscheint nicht auf der Seite — aber er steht vollständig im Quelltext. Jeder Besucher sieht ihn mit einem Rechtsklick und „Seitenquelltext anzeigen". Suchmaschinen lesen ihn mit. KI-Crawler auch.
Was deshalb niemals in einen Kommentar gehört:
- Zugangsdaten jeder Art — Passwörter, Schlüssel, Zugangs-Token
- Interne Adressen — Test-Server, Admin-Bereiche, nicht öffentliche Links
- Preiskalkulationen — was dich etwas kostet, was der Rabattspielraum ist
- Notizen über Menschen — Kundinnen, Mitbewerber, Mitarbeitende
- Unveröffentlichte Pläne — der Preis, der nächsten Monat kommt
Ein Fall, der wirklich vorkommt: Eine KI baut eine Seite und
hinterlässt Kommentare wie <!-- TODO: hier den echten Stripe-Key
einsetzen --> oder Notizen über die Struktur. Bevor eine KI-gebaute Seite
online geht, lohnt ein Blick in den Quelltext: Steht dort etwas, das niemand lesen
soll? Das ist einer der Punkte, die beim Bauen mit KI gern übersehen werden.
Drei Regeln, an denen Kommentare scheitern
- Kommentare lassen sich nicht verschachteln. Ein
-->innerhalb eines Kommentars beendet ihn sofort — der Rest landet sichtbar auf der Seite. Beim Auskommentieren großer Blöcke also prüfen, ob darin schon Kommentare stecken. - Keine zwei Bindestriche im Text.
<!-- Preis -- alt -->ist nicht zulässig. Nimm einen Gedankenstrich oder ein Komma. - Der Kommentar darf nicht mit einem Bindestrich enden.
<!-- Hinweis- -->kann Browser verwirren.
Kommentare in CSS und JavaScript
Die HTML-Schreibweise gilt nur in HTML. Innerhalb eines
<style>- oder <script>-Bereichs braucht es
andere Zeichen:
| Wo | Schreibweise |
|---|---|
| HTML | <!-- Kommentar --> |
CSS (im <style>-Bereich) | /* Kommentar */ |
| JavaScript, eine Zeile | // Kommentar |
| JavaScript, mehrere Zeilen | /* Kommentar */ |
Die HTML-Schreibweise im CSS-Bereich funktioniert nicht und legt unter Umständen die folgenden Regeln still — eine Ursache für „mein CSS wirkt plötzlich nicht mehr".
Das veraltete „Conditional Comment": In alten Seiten steht
manchmal <!--[if IE]> … <![endif]-->. Das war eine Sonderregel
für den Internet Explorer und wird seit Jahren von keinem Browser mehr beachtet. Wenn
du es findest: Es ist heute nur noch ein normaler Kommentar.
Und wenn du gar nicht im Code arbeitest?
Dann sind Kommentare für dich kein Thema — und das ist die ehrliche Antwort. Ein Klick-Editor zeigt dir die fertige Seite, und Kommentare sind unsichtbarer Quelltext. PageFix zeigt sie dir nicht und braucht sie nicht.
Zwei Dinge, die trotzdem für dich gelten:
Deine Kommentare bleiben erhalten
Wenn du eine Datei in PageFix bearbeitest und wieder herunterlädst, stehen die Kommentare deiner KI weiter drin. Sie gehen beim Bearbeiten nicht verloren.
Was PageFix stattdessen löst
Kommentare sind das Werkzeug, um sich im Code zu orientieren. Wer nicht im Code arbeitet, braucht das nicht: Du klickst die Stelle auf der fertigen Seite an, statt sie im Quelltext zu suchen.
PageFix ist ein deutschsprachiger Web-Editor für KI-gebaute HTML-Seiten. Einmalzahlung von 49 €, kein Abo, Updates inklusive.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Kommentar in HTML?
<!-- und -->, zum Beispiel <!-- Das ist ein Kommentar -->. Das geht auch über mehrere Zeilen. Der Kommentar erscheint nicht auf der Seite.Sind HTML-Kommentare für Besucher sichtbar?
Wie lege ich HTML-Code vorübergehend still?
<!-- davor, --> danach. Der Block bleibt in der Datei, erscheint aber nicht auf der Seite. Praktisch für saisonale Banner, die später wiederkommen.Warum funktioniert mein Kommentar nicht?
--> im Inneren beendet ihn sofort. Zwei Bindestriche hintereinander sind im Text nicht zulässig. Und der Kommentar darf nicht mit einem Bindestrich enden.Wie kommentiere ich in CSS oder JavaScript?
/* Kommentar */, in JavaScript zusätzlich mit // Kommentar für eine einzelne Zeile. Die HTML-Schreibweise funktioniert dort nicht und kann die folgenden CSS-Regeln stilllegen — eine Ursache für „mein CSS wirkt plötzlich nicht mehr".Bleiben Kommentare erhalten, wenn ich die Seite ohne Code bearbeite?
Erst ausprobieren? Öffne die Demo — der echte Editor, ohne Konto.
Zuletzt aktualisiert: 12. September 2026